Ervin Kurbegovic hat die WSU verlassen

Ervin Kurbegovic hat das WSU-Trikot ausgezogen und spielt ab der kommenden Saison im Dress der SF Oesede/Georgsmarienhütte e.V. „Dieser Wechsel ist mir wirklich nicht leicht gefallen und ich habe lange mit mir gekämpft, bevor ich Oesede die endgültige Zusage gegeben habe. Mein Herz wird immer in Warendorf sein, denn da habe ich Menschen getroffen, die mir ganz wichtig sind und es bleiben werden. Wenn ich zurückdenke, kann ich sagen, dass ich mit Körper, Herz und Seele für Warendorf gespielt habe. Und jeder Schweißtropfen war es wert, der kleinen Zelluloidkugel für die WSU hinterher zu jagen.“

Kurbegovic, 31 Jahre alt, arbeitet als IT-Fachexperte beim Landkreis Osnabrück und hat inzwischen auch seinen Wohnort dorthin verlegt. Zudem studiert er nebenbei in Hameln und Hannover, so dass er kaum ein freies Wochenende hat. Einsätze für die WSU sind für ihn immer Auswärtsspiele und jeweils mit über 100 Fahrkilometern verbunden. Das war zeit-und kostenmäßig für Kurbegovic einfach zu aufwendig

Mit ihm verliert die WSU nach Kroes, der 2016 zu Borussia Münster wechselte und Pira, der sich in diesem Jahr dem TTC Münster angeschlossen hat, den letzten Spitzenspieler von Format. Kurbegovic gewann 2006, 2010 und 2011 die Vereinsmeisterschaften in der Königsklasse und 2015 in einem begeisternden Finale mit Johannes Storck die Doppelkonkurrenz gegen die hohen Favoriten Kroes/Pira. Fast 20 Jahre (von den Schülern über die Jungen bis zu den Herren) hat Kurbegovic sich das WSU-Trikot übergestreift. Sein stets totaler Einsatz und seine Fairness waren sprichwörtlich.

Er hinterlässt bei der TT-WSU eine Lücke, die nur schwer geschlossen werden kann.