Zelluloid ist Geschichte

Die Aktiven in der Tischtennisabteilung der Warendorfer Sportunion müssen sich in der  neuen Saison auf eine wesentliche Änderung einstellen. Gespielt wird nicht mehr mit der Zelluloidkugel, die  bisher über das Netz getrieben wurde, sondern mit Plastikbällen.  WSU-Tischtennischef Guido  Brockmeier schreibt dazu: „Die Vorbereitungen sind geprägt von dem Plastikball, mit dem wir von jetzt an spielen werden, obwohl wir noch eine Saison Zelluloidbälle benutzen dürften. Wir stellen um, weil die meisten Vereine das jetzt auch tun. Zelluloid ist  somit  Geschichte.“ Damit beginnt auch für die Aktiven in der Warendorfer Tischtennisabteilung eine neue Zeitrechnung.

Die Änderung geht auf eine Weisung des Tischtennis-Weltverbandes (ITTF) zurück.  Begründet wurde sie insbesondere mit  der hohen Entzündlichkeit der Zelluloidbälle. Und was sagen die Aktiven über das neue Spielgerät? Die Meinungen sind unterschiedlich. So wird u.a. vorgebracht, es seien Abweichungen von den gewohnten Flugbahnkurven festzustellen, der Absprung des Balles sei deutlich höher, die Rotation anders und der Klang höre sich wie ein kaputter Zelluloidball an. Jedenfalls geht mit der Einführung von Plastikbällen eine Ära zu Ende. Johannes Storck,

Teamsprecher der heimischen Landesliga-Sechs, sieht das alles ganz locker: „Mal sehen, wie wir mit den neuen Bällen zurechtkommen.“